Der FDP LV Net ist der Internet-Landesverband der FDP: Hier können Liberale von überall auf der Welt zu jeder Zeit mitdiskutieren, sich für liberale Politik einsetzen und Parteiarbeit in einer neuen Form gestalten.
Viele Bürgerinnen und Bürger wollen sich einbringen und für ihre Ideen und Anregungen engagiert eintreten. Doch hohe berufliche Mobilität, lange oder ungewöhnliche Arbeitszeiten, Auslandsaufenthalte, Familiengründung, Behinderung oder Immobilität im Alter machen politisches Engagement für manche Menschen schwierig. Die FDP hat den FDP LV Net gegründet, um diesen Menschen einen Ort zu bieten, an dem sie teilhaben können an politischen Entscheidungsprozessen.
Über das Internet bieten sich neue Chancen für die Parteiarbeit. Mitarbeit ist jederzeit von jedem Ort der Welt möglich: vom Büro in New York, von zuhause in Berlin, von unterwegs in der Toscana. Die Politik kann nicht auf die guten Ideen der Menschen verzichten, die nicht an der traditionellen Parteiarbeit teilnehmen können. Daher ist der Internet-Landesverband ein Weg zu mehr Demokratie.
Viel Vergnügen auf unserer Website.
Maja Pfister
für den Vorstand des FDP LV Net
Sozialpolitik
Hartz IV-Urteil: Bessere Chancen für Kinder
Das Bundesverfassungsgericht hat die derzeitigen Hartz IV-Sätze für Kinder und auch für Erwachsene für verfassungswidrig erklärt. Sie seien nicht ausreichend, um ein menschenwürdiges Existenzminimum zu sichern. Die Liberalen sehen durch das Urteil ihre Haltung bestätigt. Kinder aus Bedarfsgemeinschaften müssten dieselben Chancen haben wie andere, um "die Abhängigkeit von staatlichen Leistungen zu durchbrechen".
Janukowytsch gewinnt Präsidentschaftswahlen in der Ukraine
Verliererin der Wahl: Julia Tymoschenko
Wiktor Janukowytsch wurde am Sonnatg mit 48,45 Prozent der Stimmen zum Präsinenten der Ukraine gewählt. Im Jahr 2004 hatte er den sicher geglaubten Sieg aufgrund von Wahlfälschungen und Massenprotesten der Ukrainer abgeben müssen. Der "Bericht aus aktuellen Anlass" der Stiftung für die Freiheit in Kiew gibt Auskunft darüber, welche Fehlentscheidungen die Konkurrentin Julia Tymoschenko letztlich den Sieg kosteten und welche Schwerpunkte Janukowytschs Politik setzen wird.
Westerwelle: Atomare Bewaffnung des Iran ist nicht akzeptabel
Guido Westerwelle auf der Münchner Sicherheitskonferenz
Mit neuen Bedingungen für die Anreicherung von Uran im Ausland hat Irans Außenminister Manucheher Mottaki auf der Münchner Sicherheitskonferenz den Westen vor den Kopf gestoßen. Am Sonntag wurde bekannt, dass der Iran die Anreicherung von Uran jetzt selbst vornehmen will. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) will nicht akzeptieren, dass sich der Iran nuklear bewaffnet. Er setzt auf einen "zivilen Weg", um eine Lösung im Atomstreit zu erreichen.
FDP-Fraktionschefin Birgit Homburger erklärte im Interview mit der "Bild", dass der Anreiz erhöht werden müsse, eine reguläre Arbeit aufzunehmen. Zu diesem Zweck habe die FDP bereits eine Verdreifachung des Hartz IV-Schonvermögens auf den Weg gebracht und plane Änderungen bei den Hinzuverdienstgrenzen. "Wer arbeitet, muss mehr haben, als der, der nicht arbeitet", so die Liberale.
FDP-Parteichef Guido Westerwelle hat in der ZDF-Sendung ''Berlin direkt'' betont, Kurs halten zu wollen. "Wir wissen genau, was wir wollen, nämlich Familien entlasten und den Mittelstand stärken", sagte Westerwelle. Der CSU empfahl der Liberale im ''Spiegel'', sich an den Umgangsformen der Schwesterpartei CDU zu orientieren.
Lindner: FDP hat Richtungswechsel in der Politik bewirkt
Christian Lindner
"Die FDP hat einen Richtungswechsel in der Politik bewirkt", so Generalsekretär Christian Lindner im Interview mit der „Welt am Sonntag". "Wir haben bewiesen, dass wir beides verbinden können: entlasten und konsolidieren." Lindner äußerte Verständnis für die Ungeduld vieler Wähler. Nach hundert Tagen sei der Richtungswechsel noch nicht für jeden spürbar. Doch die FDP halte Wort. Jetzt müsse man das Reformtempo anziehen, um "Kritiker durch erfolgreiches Regierungshandeln zu widerlegen".
Liberale für Atomausstieg wie im Koalitionsvertrag festgelegt
Alternativenergien sollen in Zukunft die Atomkraft ersetzen
"Wir sind uns einig, dass die Kernenergie eine Brückentechnologie ist, bis sie durch erneuerbare Energien verlässlich ersetzt werden kann", so die FDP-Fraktionsvize, Ulrike Flach, im "Deutschlandfunk". Ein übereilter Ausstieg jedoch, wie er von Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) gefordert wurde, entzöge den Abmachungen im Koalitionsvertrag den Boden, betonte die Liberale.